Brustangleichung


Anlagebedingt können die Brüste einer Frau ganz unterschiedlich ausgebildet sein. Unterschiedlich in der Größe, unterschiedlich in der Form. Geringe Abweichungen sind normal und nicht behandlungsbedürftig. Gravierende Abweichungen führen zu Probemen in der Wahrnehmung des eigenen Körpers, zu Problemen bei sozialen Interaktionen, zu Schwierigkeiten bei der Wahl geeigneter Kleidung und auf lange Sicht auch zu orthopädischen Problemen. Aus diesem Grund erstellen ab einem gewissen Schweregrad Krankenkassen auch häufig Kostenübernahmeerklärungen für die operative Behandlung unterschiedlich großer Brüste.

Operativ ist die Angleichung unterschiedlicher Brüste die größte Herausforderung für einen Brustchirurgen. Der Operateur muss die Techniken sowohl der Brustverkleinerung und -straffung als auch der Brustvergrößerung beherrschen. Welche Methoden angewendet werden, hängt ganz von der Vorstellung der Patientin ab. Meist gibt es mehrere Wege zum Ziel, je nach dem gewünschtem Endresultat. Dies erfordert meist mehrere intensive Gespräche vor der operativen Behandlung.

Die Tatsache, dass seit dem 1.4.2006 die Veröffentlichung von Vorher-Nachher-Bildern gesetzlich untersagt ist, bedeutet gerade bei dieser Operation eine einschneidende Beschränkung des Informationsrechts der Patientin. Die folgenden Bildzeilen zeigen also nicht jeweils die gleiche Patientin. In der linken Bildspalte finden Sie Befunde vor der operativen Korrektur, in der rechten Bildspalte Ergebnisse nach dem Eingriff. Bewußt haben wir rechts auch Bilder eingefügt, die kurz nach Operationen aufgenommen wurden, so dass Sie sich auch ein Bild davon machen können, wie Wunden im Heilungsprozess aussehen.