Brustvergrößerung (Augmentationsplastik)



Während eine Brustverkleinerung aus medizinischen Gründen praktisch immer zu einem Gewinn an Lebensqualität führt und auch eine Straffung gesundheitlich unbedenklich ist, sind bei der Brustvergrößerung auch Risiken im Zusammenhang mit dem Eingriff zu bedenken.  Es ist wichtig, auch diese Risiken des Eingriffs und mögliche spätere Nachteile im Arztgespräch zu thematisieren. Im Gespräch erfahren Sie auch, ob bei Ihnen eine Unterwicklung der Brust gegeben ist, die möglicherweise eine Übernahme der Behandlungskosten durch die Krankenkasse ermöglicht.


In der Regel wird Fremdmaterial zur Vergrößerung der Brust eingebracht. Meist handelt es sich um Kunststoffhüllen, die mit unterschiedlichen Füllungen bestückt sind (Implantate). Silikon hat sich als Füllmaterial durchgesetzt. Sowohl die Form und die Struktur der Hüllen als auch die Art der Füllung hat Einfluß auf das Kurz- und Langzeitergebnis.

Die Implantate werden über einen Schnitt in der Unterbrustfalte, über einen Warzenhofrandschnitt oder über einen kleinen Schnitt am Rand der Achselhöhle eingebracht. Die Position der Implantate kann entweder hinter dem großen Brustmuskel gewählt werden oder vor dem Muskel, direkt hinter dem Drüsenkörper. Implantattyp, Zugangsweg und Lage sind Thema des Arztgesprächs vor einer Operation. An Modellimplantaten demonstrieren wir Ihnen bei der Untersuchung den späteren Effekt der Operation, so dass Sie bezüglich der Implantatgröße die richtige Entscheidung treffen können. 

Auch über Risiken und Nachteile einer Brustvergrößerung informieren wir Sie ausführlich. Neben den selten auftretenden Problemen der Nachblutung und der Infektion ist dabei besonders die Kapselfibrose zu nennen. Die Seriosität einer Operateurs können Sie unter anderem daran erkennen, ob diese Komplikationen Ihnen beim Beratungsgespräch unaufgefordert genannt werden. Wir klären sorgfältig auf  -  und mit der gleichen Sorgfalt operieren wir!

Seit dem 1.4.2006 ist die Veröffentlichung von Vorher-Nachher-Bildern gesetzlich untersagt. Deshalb können wir keine entsprechend passenden Bildpaare zeigen. Sie finden in den folgenden Bildreihen also jeweils Bildpaare von unterschiedlichen Patientinnen. Bei einigen dieser Frauen (linke Bildspalte) lag durch eine extreme Kleinheit der Brüste eine Veränderung im Rang einer Fehlbildung vor, so dass in diesen Fällen die Krankenkasse die Behandlungskosten übernehmen konnte. An den Ergebnissen (rechte Bildspalte) können Sie erkennen, dass es uns darauf ankommt, bei jeder Patientin eine möglichst natürliche Brustform zu erzielen.