Brustverkleinerung (Reduktionsplastik)


Operationen zur Verkleinerung großer Brüste können medizinisch oder kosmetisch begründet sein. Bei der medizinischen Indikation, die durch entsprechende Gutachten zu belegen ist, übernimmt die Krankenkasse oft die Behandlungskosten. Erfahrungsgemäß liegt die Grenze zwischen der kosmetischen und der medizinischen Begründung für den Eingriff bei etwa 500 Gramm Brustgewicht, das bei einer Operation auf jeder Seite zu entfernen ist. Sinnvoll ist die Stellungnahme eines Orthopäden, da die übergroße Brust in erster Linie zu Beschwerden und später auch ernsten Komplikationen im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule führt.


Der Eingriff der Brustverkleinerung aus medizinischen Gründen bringt fast allen Patientinnen Erleichterung von jahrelangen quälenden Beschwerden im Bereich des Rückens, des Nackens und der Schultern. Je größer die Reduktionsgewichte sind, desto größer ist der gesundheitliche Nutzen für die Patientin. Aber auch bei Gewichten, die noch unterhalb der Grenze für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse liegen, erfahren Patientinnen eine erstaunliche Besserung ihrer Lebensqualität.

Die Zielgröße der Brust sprechen wir vor dem Eingriff mit der Patientin ab. Meist wird B-Cup oder C-Cup gewünscht und erreicht. Maximalgewichte von bis 2900 Gramm entferntem Gewebe pro Seite wurden in unserem Patientinnenkollektiv erreicht. Die Komplikationsquoten der Operation sind gering.         

Seit dem 1.4.2006 ist die Veröffentlichung von Vorher-Nachher-Bildern gesetzlich untersagt. Deshalb dürfen wir keine entsprechend passenden Bildpaare zusammenstellen. Sie finden  in den folgenden Bildreihen also jeweils Bildpaare, die nicht vergleichbar sind, weil es sich um verschiedene Patientinnen handelt. Vielleicht gewinnen Sie trotzdem einen ersten Eindruck, wie typische Befunde vor einer Operation und nach der Behandlung aussehen. In unserer Sprechstunde zeigen wir Ihnen gerne, was zusammengehört.


                                      


                            


                              


                              


                              





Bruststraffung (Lifting)

Die Bruststraffung kann als Sonderform der Brustverkleinerung betrachtet werden. Technisch ist sie deutlich weniger anspruchsvoll als die Brustverkleinerung, da meist nur Haut, aber kein oder nur wenig Brustgewebe entfernt wird.

Wenn etwa nach massiver Gewichtsabnahme oder nach mehrfacher Schwangerschaft kaum noch Brustgewebe, aber viel überschüssige Haut vorhanden ist, kann die zusätzliche Einlage von Implantaten erforderlich werden, damit ein kosmetisch ansprechendes Ergebnis erzielt wird. Gerade in diesen Fällen ist ein ausführliches Gespräch und eine intensive Beratung notwendig, um das zu erreichen, was eine Patientin wünscht.

Nur bei extremen Fällen von Ptose (Hängebrust) tragen die Krankenkassen die Kosten für eine operative Korrektur.