Ambulantes Operieren


Zahlreiche Operationen in der Frauenheilkunde sind für eine ambulante Ausführung geeignet. Dazu gehören etwa die Ausschabung (meist mit Spiegelung der Gebärmutter), die Entnahme von Gewebe am Gebärmutterhals, die Bauchspiegelung und auch kleine Brustoperationen.

In Gegensatz zur wörtlichen Bedeutung des Begriffs ("Operieren im Umhergehen") ist eine ambulante Operation aber kein Spaziergang. Sie haben ein Recht auf gleiche Sorgfalt wie bei einem stationär ausgeführten Eingriff und wir haben die Pflicht, möglichst gleiche Sicherheit für Ihre Operation zu schaffen. Dies gilt besonders für Behandlungen in Allgemeinnarkose.

Gründe und Technik des Eingriffs erläutern wir Ihnen nach einer Untersuchung in der Praxis. Anschließend erfolgt die Terminvergabe nach Ihren Wünschen. Die Operation findet im Zentrum für Ambulantes Operieren im Klinikum Fulda statt, nachdem Sie dort auf Ihre Narkosefähigkeit hin untersucht worden sind.

Nach der Operation betreuen wir Sie für die ersten Stunden in einem speziellen Aufwachraum.  In der Regel werden Sie am Operationstag entlassen. Für den Transport nach Hause und eine Sicherheitspräsenz über 24 Stunden benötigen Sie eine Vertrauensperson, etwa den Ehegatten oder einen sonstigen nahen Angehörigen. In dieser Zeit können Sie uns auch über Handy erreichen.

Allgemein kranken Personen raten wir nicht zu ambulanten Operationen.