Ästhetische Operationen


Ästhetische Operationen sind Eingriffe, die nach sorgfältiger Planung und erfolgreicher Ausführung zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen.


Diese Wirkung wird in erster Linie durch eine Veränderung der Körperform erreicht, die zu einem besseren Aussehen führt. Gleichzeitig wird oft eine Verbesserung bestimmter Körperfunktionen erreicht. Ästhetische Operationen sind jedoch häufig keine "Heileingriffe" im strengen Sinn. Das bedeutet, daß dem Wunsch einer Patientin nach einem solchen Eingriff keine von der Sozialgerichtsbarkeit anerkannte "Krankheit" zugrunde liegt. 

Da die Übergänge von Befindlichkeitsstörungen zu krankhaften Zuständen aber fließend sein können, empfiehlt es sich, vor der Durchführung einer ästhetischen Operation einen mit der Indikationsstellung erfahrenen Arzt zu konsultieren. Insbesondere bei übergroßen Brüsten oder bei überhängenden Fettschürzen im Bauchbereich kann ein medizinischer Grund für eine Korrektur bestehen.

Nicht vergessen werden sollte, daß Patientinnen mit Komplikationen nach rein kosmetischen Eingriffen nach aktueller Gesetzeslage (2009) möglicherweise die Kosten für die dann anfallende Heilbehandlung selbst zu tragen haben. 

Immer gilt es, Risiken sorgfältig abzuwägen. Umfassende Information, gründliche Aufklärung und ehrliche Beratung sind Voraussetzungen für den Behandlungserfolg.